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A / Ve - Verhältnis
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Durch das Verhältnis zwischen Außenfläche „A“ und dem beheizten Raum „Ve“ erhält man Informationen über die Kompaktheit des Gebäudes. Der ermittelte Wert gibt Aufschluss über die durch die EnEV zulässigen Höchstwerte für den Jahres-Primärenergiebedarf und den Transmissionswärmeverlusten des Gebäudes.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Abdichten
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Das Abdichten dient im Bauwesen vor allem zur Abwehrung des Wassereintritts in geschützte Bereiche und der Verhinderung eines unkontrollierten Luftaustausches zwischen Außenluft und Gebäudeinneren. Zur Abdichtung werden Stoffe wie Bitumen, PVC- oder Polyethylen-Folien verwendet.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Abgehängte Decke
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Eine abgehängte Decke ist eine an drahtförmigen Abhängern oder anderen geeigneten Aufbauten befestigte sichtbare Konstruktion. Als Materialien werden Gipskarton, Gips- oder Mineralwolleplatten und Holz- oder Metallelemente verwendet.
Der so entstandene Zwischenraum wird für Installationen, wie z.B. Be- und Entlüftungsleitungen, Elektrokabel, Wasserrohre, Sprinkleranlagen und Entwässerungsanlagen genutzt.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Abstandsfläche
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Gebäude müssen untereinander, zu den eigenen Grundstücksflächen und zu öffentlichen Wegen und Straßen vorgeschriebene Abstände einhalten. Errechnet werden diese Abstände in der Regel aus der Höhe des Gebäudes (H) und einem aus dem örtlichen Bauordnungsrecht vorgesehenen Faktor.
Beispiel:
Gebäudehöhe = 10 Meter | vorgeschriebener Faktor = 0,5 | resultierende Abstandsfläche = 5 Meter
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Anlagenaufwandszahl ep
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Die Aufwandszahl für die Anlagentechnik ep stellt das Verhältnis von zugeführter Primärenergie und der abgegebenen Nutzwärme da. Die Zahl gibt also an, wie viele Einheiten [kWh] Energie aus der Energiequelle (z.B. einer Erdgasquelle) gewonnen werden müssen, um mit der beschriebenen Anlage eine Einheit Nutzwärme im Raum bereit zu stellen.
Sie beschreibt die energetische Effizienz des gesamten Anlagensystems über Aufwandszahlen. Die Aufwandszahl stellt das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen (eingesetzter Brennstoff zu abgegebener Wärmeleistung) dar. Je kleiner die Zahl ist, um so effizienter ist die Anlage. Der Wert kann auch kleiner als 1,0 sein, wenn z.B. erneuerbare Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung mit niedrigen Primärenergiefaktoren eingesetzt werden.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Asbest
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Asbest war ein häufig benutzter Baustoff der sechziger und siebziger Jahre.
Aufgrund seiner Eigenschaften ließ sich das feinfasrige, natürlich vorkommende Mineraliengemisch zur Hitzeabschirmung, elektrischer Isolierung und zum Brandschutz verwenden. Was Asbest gefährlich macht, ist seine faserförmige Beschaffenheit. Gerade schwach gebundene Asbestprodukte, wie sie in vielen älteren Nachtspeicherheizungen zu finden sind, können gefährlichen Asbestfaserstaub an die Umgebung emittieren. Für das Auge unsichtbar, können die Asbestfasern mit jedem Atemzug bis in die Lungenbläschen gelangen und dort gefährliche Krankheiten (z.B. Krebserkrankungen in der Lunge, Bauch- und
Rippenfell) auslösen.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Ausblühung
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Durch Feuchtigkeit, die in das betreffende Bauteil eingedrungen oder dort bereits vorhanden ist, lösen sich Stoffe und werden an die Bauteiloberfläche transportiert. Nach der Verdunstung der Feuchtigkeit bleiben die Stoffe an der Bauteiloberfläche zurück. Ausblühungen können nur verhindert werden, wenn jegliche Zufuhr von Feuchtigkeit verhindert wird.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Außendämmung
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Als Außendämmung werden alle Dämmmaßnahmen bezeichnet, die an der Außenseite der Fassade durchgeführt werde. Aus Bauphysikalischer Sicht ist eine Wärmedämmung der Außenseite einer Fassade grundsätzlich günstiger. Zur Wärmedämmung können bzw. müssen aus Brandschutztechnischen Gründen unterschiedliche Materialien verwendet werden.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Auskragung
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Als Auskragung werden Bauteile bezeichnet, die frei über ein Auflager hinaus ragen. Dies können z.B. ein Balkon, ein Erker oder ein Teil eins Geschosses sein.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Baustoffklassen / Brandschutzklassen
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In ihrem Brandverhalten weisen die Baustoffe große Unterschiede auf. Deshalb werden sie in verschiedene Baustoffklassen eingeteilt:
Baustoffe der Klasse A1:
Sand, Naturstein, Zement, Kalk, Gips, Mörtel, Beton, Stahlbeton, Spannbeton, Mineralfasern, Ziegel, Keramik, Glas, Metalle und Baustoffe mit gültigem Prüfzeichen des Instituts für Bautechnik Berlin.
Baustoffe der Klasse A2:
Baustoffe mit besonderem Nachweis.
Baustoffe der Klasse B1:
Holzwolle-Leichtbauplatten, Gipskartonplatten, Eichenparkett, PVC-Bodenbeläge auf mineralischem Untergrund und Baustoffe mit gültigem Prüfzeichen des Instituts für Bautechnik Berlin (DIBt)
Baustoffe der Klasse B2:
Holz, Gipskarton-Verbundplatten, Mehrschicht-Leichtbauplatten aus Schaumkunststoffen und Holzwolle, Asphalt, Dachpappen und Dichtungsbahnen.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Blockheizkraftwerk (Kraft-Wärme-Koppelung)
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Ein gewöhnlicher Otto-Motor, welcher mit Heizöl oder Stadtgas betrieben werden kann, treibt einen Generator an. Der vom Generator produzierte Strom wird in das Netz eingespeist und vom Netzbetreiber nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet. Mit der Abwärme des Otto-Motors wird das Gebäude beheizt.
Autor: Dipl. Ing. R. Albers
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Brennwert
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Der Begriff „Brennwert“ wurde früher auch „oberer Heizwert“ oder „Verbrennungswärme“ genannt. Er bezeichnet das Verhältnis der aus der vollständigen Verbrennung einer vorgegebenen Menge Brennstoff frei werdenden Wärmemenge zur Masse dieser Brennstoffmenge.
Der Brennwert berücksichtigt im Unterschied zum Heizwert, die im Wasserdampf enthaltene Latente Wärme, die bei der Kondensation des Wasserdampfes anfällt.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Brennwertkessel
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Der Brennwertkessel entzieht dem Abgas, im Gegensatz zu normalen Heizkesseln, die im Wasserdampf enthaltene latente Wärme. Das Abgas wird durch einen zweiten Wärmetauscher geführt, und durch den Entzug der Wärme deutlich herunter gekühlt. Das bei der Kondensation entstehende Wasser muss über einen Wasserbehälter oder Abwasseranschluss abgeführt werden.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Dampfdiffusionsäquivalente Luftschicht sd
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Der sd-Wert gibt Auskunft über die Dampfdurchlässigkeit einer Baustoffschicht und wird in Meter angegeben. Er errechnet sich aus der Multiplikation der Wasserdampfdiffusionswiderstandzahl (µ-Zahl) und der Schichtdicke eines Baustoffes in Meter.
Beispiel anhand des Baustoffs Polystyrol Dicke 10 cm:
sd [m]= µ-Zahl [-] x s [m]
sd = 40 x 0,10 m
sd = 4 m
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Dampfdiffusionswiderstand
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Dieser Begriff wird im Zusammenhang mit der dampfdiffusionsäquivalente Luftschicht (sd-Wert) betrachtet. Je höher der sd-Wert ist, desto höher ist der Widerstand der Bauteilschicht gegen Diffusion.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Endenergiebedarf
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Entspricht der Endenergiemenge, die den Anlagen zur Verfügung gestellt werden muss, um die Raumtemperatur und die Erwärmung des Warmwassers über das ganze Jahr sicherzustellen. Diese Energiemenge bezieht die für den Betrieb der gesamten Anlagentechnik mit seinen benötigten Hilfsmitteln mit ein.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Energiebedarf
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Energiemenge, die unter genormten Bedingungen ermittelt wird. Hierbei werden die mittleren Klimadaten, Nutzerverhalten, zu erreichende Innentemperatur, angenommene innere Wärmequellen für Beheizung, Lüftung und Warmwasserbereitung zur Berechnung herangezogen. Diese Größe dient der ingenieurmäßigen Auslegung des baulichen Wärmeschutzes des Gebäudes und ihrer technischen Anlagen für Heizung, Lüftung, Warmwasserbereitung und Kühlung. Sowie dem Vergleich der energetischen Qualität von Gebäuden. Der tatsächliche Verbrauch weicht in der Regel wegen der realen Bedingungen vor Ort (z.B. örtliche Klimabedingungen, abweichendes Nutzerverhalten) vom berechneten Bedarf ab.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Energieeinsparverordnung EnEV
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Die Energieeinsparverordnung (EnEV) trat am 01.02.2002 in Kraft. Sie war ein logischer Schritt zur Einhaltung des Ziels bis zum Jahr 2005 die CO2-Emissionen um 25 % gegenüber dem Referenzjahr von 1990 zu senken.
Die EnEV fasst die frühere Wärmeschutzverordnung und Heizungsanlagenverordnung zusammen. Das bedeutet die früher bewertete energetische Qualität eines Gebäudes ist heute nur noch Teil einer Berechnung in der auch die Heizanlagentechnik, die Warmwasserbereitung, Solare- und Interne Wärmegewinne in die Berechnung des Energiebedarfs einbezogen werden.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW)
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FCKW's sind ungiftige, geruchslose, unbrennbare und farblose Stoffe. Die FCKW's schädigen jedoch die atmosphärische Ozonschicht und sind hochwirksame Treibhausgase. Aus diesen Gründen ist es wichtig, Produkte zu meiden, die mit FCKW hergestellt wurden oder diese enthalten. Sie wurden im Wesentlichen als Treibgase, Kältemittel und bei der Kunststoffverschäumung eingesetzt. Aus chemischer Sicht sind FCKW organische Verbindungen, bei denen im Molekül die Wasserstoffatome durch Fluor (F) und Chlor (C) ersetzt wurden.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Fluorkohlenwasserstoff (FKW)
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Als Ersatzstoffe für vorgenannte FCKW werden Fluorkohlenwasserstoffe diskutiert. Dies sind organische Verbindungen, bei denen die Wasserstoffatome vollständig oder teilweise durch Fluor ersetzt worden sind. Diese Stoffe verfügen über ähnliche Eigenschaften wie die FCKW, schädigen aber nicht die stratosphärische Ozonschicht. Ihr Nachteil ist, dass sie ebenfalls in erheblichem Umfang zum Treibhauseffekt beitragen können.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Gebäudefläche A
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Die Gebäudefläche oder auch Hüllfläche genannt, betrifft die Fläche des Gebäudevolumens „Ve“. Also die umschließende Außenhülle der beheizten Räume zur Außenluft, unbeheizten Räumen und zum Erdreich.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Gebäudenutzfläche „AN“
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Die Gebäudenutzfläche beschreibt die im beheizten Gebäudevolumen zur Verfügung stehende nutzbare Fläche. Sie wird aus dem beheizten Gebäudevolumen unter Berücksichtigung einer üblichen Raumhöhe aufgrund einer Vorgabe in der Energiesparverordnung mit einem bestimmten Faktor ermittelt. Sie ist in der Regel größer als die Wohnfläche, da z.B. auch indirekt beheizte Flure und Treppenhäuser einbezogen werden.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Gebäudevolumen
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"Ve" beschreibt das über die Außenmaße ermittelte beheizte Volumen eines Gebäudes. Dieses Volumen schließt alle Räume eines Gebäudes ein, die direkt oder indirekt beheizt werden. Somit beinhaltet der Wert "Ve" das Gesamtvolumen eines Gebäude ohne die nicht beheizten Räume (z.B. Keller, Speicher, Wintergarten, etc.)."Ve" beschreibt das über die Außenmaße ermittelte beheizte Volumen eines Gebäudes. Dieses Volumen schließt alle Räume eines Gebäudes ein, die direkt oder indirekt beheizt werden. Somit beinhaltet der Wert "Ve" das Gesamtvolumen eines Gebäude ohne die nicht beheizten Räume (z.B. Keller, Speicher, Wintergarten, etc.).
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Heizwärmebedarf
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Der Jahres-Heizwärmebedarf ist die Energiemenge, die für die Beheizung der Räume für ein Jahr benötigt wird. Die Warmwasserbereitung wird hierbei nicht berücksichtigt. Er setzt sich zusammen aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf. Abgezogen werden davon interne Wärmegewinne und passive solare Wärmegewinne.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Heizwert
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Der Heizwert eines Brennstoffes ist die Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung dieses Stoffes freigesetzt wird. Im unterschied zum Brennwert ist beim Heizwert Vorraussetzung, dass das bei der Verbrennung gebildete Wasser im gasförmig Zustand ist.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Hüllfläche
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Hüllfläche siehe unter Gebäudefläche A
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Interne Wärmegewinne Qi
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Sind Wärmegewinne, die durch Personen, elektrisches Licht, Elektrogeräte usw. erzeugt werden. Diese können ebenfalls bei der Ermittlung des Heizwärmebedarfs in der Energiebilanz angesetzt werden.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Jahres-Primärenergiebedarf
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Ist die Jährliche Endenergiemenge, zusätzlich der Energie, die zur Gewinnung der Rohstoffe notwendig ist.
Die Primärenergie kann auch als Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien, wie z.B. C02-Emission, herangezogen werden, weil damit der gesamte Energieaufwand für die Gebäudebeheizung einbezogen wird.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Kanzerogenitätsindex (KI)
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Der KI-Wert ist ausschlaggebend bei der Gefahrgut-Bewertung von
Faserstoffen wie z.B. Mineralwolle.Die Biobeständigkeit und dadurch bedingte kanzerogene Wirkungsstärke einer mineralischen Faser wird mittels einer empirischen Formel bestimmt: KI = die Summe der Massegehalte von Natrium-, Kalium-, Bor-, Kalzium-, Magnesium-, Barium-Oxyde abzüglich zweimal der Massegehalte der Aluminiumoxyde. Fasern mit einem KI ³ 40 sind vom Verdacht freigesprochen, krebserzeugend zu wirken. Fasern mit einem KI zwischen 30 und 40 stehen im Verdacht, Krebs auszulösen. Fasern mit einem KI < 20 gelten als im Tierversuch erwiesenermaßen Krebs erregend. Diese Einstufung ist in der TRGS 905
festgelegt.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Kohlendioxid C02
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Kohlendioxid (C02) ist ein Gas, das bei der Atmung und bei Verbrennungsprozessen mit Holz, Öl, Kohle, Erdgas entsteht.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Kompri-Band
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So wird ein Dichtungsband bezeichnet, das im vorkomprimierten Zustand als Hilfsmittel zur Herstellung luftdichter Anschlüsse z.B. an das Mauerwerk eingesetzt wird. Es ist in verschiedenen Dicken im Handel erhältlich und sollte im eingebauten Zustand nur auf etwa 40% der Ursprungsdicke aufgehen können.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Lüftungswärmeverluste QV
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Lüftungswärmeverluste sind Verluste, die bei der Lüftung von Räumen entstehen (z.B. Fenster, Türen, etc.). Undichtigkeiten der Gebäudehülle zählen ebenfalls zu den Lüftungswärmeverlusten (z.B. undichtes Dach, zugige Fenster, etc.).
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Normnutzungsgrad
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Während sich der Wirkungsgrad auf einen momentanen Zustand einer Anlage zur Umwandlung von Energie (z.B. ein Heizkessel) bezieht, betrachtet der Nutzungsgrad die Effizienz einer Anlage, einschließlich aller Verluste über einen bestimmten Zeitraum, z.B. den eines Jahres. Dieser Jahresnutzungsgrad wird bei alten Kesseln nach der VDI Richtlinie 2067 und 3808 berechnet. Die Grundlage für die in diesen Richtlinien aufgestellten Formeln ist unter anderem eine konstante Kesselwassertemperatur der betrachteten Anlagen.
Neuzeitliche Niedertemperatur- und Brennwertkessel zeichnen sich unter anderem durch eine gleitende Kesselwassertemperatur aus. Aus diesem Grund wurde zur Kennzeichnung der Energieausnutzung von Niedertemperatur- und Brennwertkesseln der Norm-Nutzungsgrad hN nach DIN 4702 Teil 8 eingeführt.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Nutzenergie
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Nutzenergie bezeichnet die Energieanwendungen, die der Endverbraucher zur Deckung seiner Bedürfnisse einsetzt. Es werden die Nutzenergieformen Wärme, Kraft, Licht, Elektrizität und Mobilität unterschieden. Beim Verbraucher werden die Endenergieträger durch Geräte und Anlagen in Nutzenergie umgewandelt. Durchschnittlich wird aufgrund der hohen Umwandlungs- und Verteilungsverluste nur rund ein Drittel der tatsächlich eingesetzten Primärenergie genutzt.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Polycyclische aromatisierte Kohlenwasserstoffe (PAK)
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Dies sind Kohlenwasserstoffverbindungen, die vor allem im Teer, im Erdöl und in der Kohle enthalten sind. Solche Verbindungen entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Materialien. Autoabgase und Tabakteer enthalten ebenfalls PAK. Zahlreiche PAK sind krebserzeugend.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Radon
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Das natürlich entstehende radioaktive Edelgas kann aus dem Baugrund über Ritzen und Fugen in Keller- und Wohnräume eindringen. Das Vorkommen von Radon im Baugrund ist regional sehr unterschiedlich und hängt von der Zusammensetzung und der Häufigkeit von natürlichen Isotopen ab.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Rückbau
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Unter Rückbau versteht man ein planvolles und geordnetes Abbrechen von Bauwerken oder Teile von diesen. Dabei werden die Bestandteile weitestgehend getrennt und wieder verwertbare Teile in den Kreislauf zurück gebracht.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Schwefeloxid (SOx)
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Aus der Sicht möglicher Umweltauswirkungen ist unter den bei der Verbrennung schwefelhaltiger fossiler Brennstoffe entstehenden Schwefelverbindungen besonders das Schwefeldioxid hervorzuheben. Schwefeldioxid ist in den Abgasen von Feuerungsanlagen und Kraftfahrzeugen enthalten und ebenso für die Umweltschäden verantwortlich wie auch die Stickoxide. Schwefeldioxid ist ein farbloses Gas mit charakteristischem, stark reizendem Geruch. Schon das Einatmen von geringen Schwefeldioxid-Konzentrationen ist für Menschen und Tiere schädlich.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Solare Wärmegewinne QS
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Sind Gewinne durch die direkte Sonneneinstrahlung. So beispielsweise die Sonnenstrahlen, die durch ein Fenster den Raum direkt erwärmen.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Spezifische Wärmeleitfähigkeit
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Der Wärmetransport in Körpern erfolgt vor allem durch Wärmeleitung. Die Menge der Wärmeleitung ist abhängig vom Material, also vom Baustoff bzw. dessen Zusammensetzung. Allen Baumaterialien sind daher "spezifische Wärmeleitfähigkeitswerte", so genannte "klein Lambda-Werte", zugeordnet. Der Lambda-Wert gibt an, welcher Wärmestrom [W] durch das Material von einem Quadratmeter Fläche und einem Meter Dicke bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin [I<] hindurch geht.
Beispiel:
Normalbeton mit ca. 2,000 W/(m K), besonders hohe Wärmeleitfähigkeit
Dämmstoffe mit ca. 0,035 W/(m K), sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Strahlungsverluste
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Ausser den Abgasverlusten treten bei Heizkesseln auch äußere Wärmeverluste an der Kesseloberfläche auf, die man als Strahlungsverluste bezeichnet. Der Strahlungsverlust wird wie der Abgasverlust nur indirekt ermittelt und von den Herstellern in der Regel nicht gesondert angegeben. Er hängt von der Größe der nicht wärmegedämmten Kesselbeschlagteile, z.B. Kesseltüren, und von der Wärmedämmung des Heizkessels ab. Der Strahlungsverlust spielt deshalb besonders bei Kesseln älterer Bauart eine wichtige Rolle.
Autor: M. Fliesenberg | Modern Facility Service
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Transmissionswärmeverluste QT
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Der Transmissionswärmeverlust bezeichnet den Wärmestrom der durch die Außenbauteile je Grad Kelvin Temperaturdifferenz hindurch geht.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Treibhauseffekt
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Kurzwellige Strahlen durchdringen die Atmosphäre und erwärmen die Erde. Diese gibt langwellige Wärmestrahlung an die Atmosphäre ab. Durch den Ausstoß von CO2 von Natur, Industrie, Straßenverkehr und Gebäuden bleibt die langwellige Wärmestrahlung in der Atmosphäre und erwärmt diese.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Wärmebrücken
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Wärmebrücken sind einzelne, örtlich begrenzte Stellen in Wänden und Decken mit zu geringer Dämmung, die dadurch einen höheren Wärmeverlust haben als benachbarte Stellen. Wärmebrücken sind nach DIN 4108 bei Außen-, Wohnungstrenn- und Treppenhauswänden unzulässig. Diese Forderung bedeutet, dass dort befindliche Stahlbetonteile wie Fensterstürze, Stützen und Ähnliches eine ausreichende zusätzliche Wärmedämmung erhalten müssen.
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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Wärmedurchgangskoeffizient U-Wert
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Der Wärmedurchgangskoeffizient ist die Wärmemenge, die durch ein gesamtes Bauteil von einem Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin hindurch geht.
Er stellt die Summe der Wärmedurchlasskoeffizienten aller Bauteile und der inneren und äußeren Wärmeübergangskoeffizienten dar:
Beispiel:
Eine ungedämmte Wand: U-Wert = 1,5 W/(m² K)
Eine gedämmte Wand: U-Wert = 0,3 W/(m² K)
Autor: innenWerk-Team | innenWerk
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